Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterscheidet sich in ihrer Zielsetzung nicht grundsätzlich von der mit Erwachsenen – doch sie erfordert eine alters- und entwicklungsgerechte methodische Herangehensweise.
Zentral sind dabei eine ressourcenorientierte Grundhaltung sowie der Einsatz von handlungs- und erlebnisorientierten Methoden, die kreativ, zugänglich und praxisnah gestaltet sind. So entsteht ein Raum, in dem junge Menschen Vertrauen aufbauen, eigene Stärken entdecken und neue Handlungsstrategien entwickeln können.
Im Unterschied zur klassischen Familientherapie, in der Kinder vor allem als Teil des Familiensystems verstanden werden, richtet sich die systemische Kinder- und Jugendlichentherapie auf das Kind oder den Jugendlichen als eigenständige Persönlichkeit.
Im Fokus steht, wie sie selbst ihre Wirklichkeit gestalten, ihre Wahrnehmung organisieren und mit ihrer Umwelt in Beziehung treten.
In der therapeutischen Arbeit werden der individuelle Entwicklungsstand, die spezifischen Problemlagen sowie die altersgerechten Kommunikationsformen und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen gezielt berücksichtigt.
Besonderen Wert legt der systemische Ansatz auf die Einbeziehung der Lebenswelt, eine konsequente Ressourcen- und Lösungsorientierung sowie das Verständnis von Problemen im jeweiligen sozialen und kontextuellen Zusammenhang.
Gerade diese Haltung macht die systemische Therapie zu einem wirksamen und wertschätzenden Verfahren, das Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnet und ihre Selbstwirksamkeit stärkt.
Ansprechperson: Jürgen Fais
Informationsprospekt Resilienzfeld Mensch