Systemische Traumatherapie

Heute geht man davon aus, dass viele somatische, psychische und soziale Symptome und Probleme auf Traumatisierungen zurückzuführen sind.

Ein psychisches Trauma ist ein Ereignis, das sowohl die psychischen als auch die biologischen Bewältigungsmöglichkeiten einer Person überfordert und das nicht durch die Unterstützung einer anderen Person kompensiert werden kann. Eine Verletzung der Seele hat also immer einen individuellen Aspekt wie auch den Beziehungsaspekt des Fehlens oder Zusammenbruchs sozialer Unterstützung.

Menschen erleiden dann ein Psychotrauma, wenn sie plötzlich und unvorbereitet eine existenzielle Bedrohung ausgesetzt sind, unter Umständen einhergehend mit Lebensgefahr für sich oder jemand anderen (z.B. Unfall, Gewalt, plötzlicher Verlust einer nahestehenden Person).
Es wird unterschieden zwischen kurz anhaltenden einmaligen Traumata (Typ 1) und lang andauernden sich wiederholenden Traumata (Typ 2). Die schwerwiegendsten Auswirkungen haben die von Menschen verursachten Traumata (z.B. sexuelle Gewalt, innerfamiliäre Gewalt, psychische Gewalt, schwere Vernachlässigung) (vgl. A. Korittko).

Das Ziel der Traumatherapie ist, die traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten und Traumafolgestörungen (PTBS) zu vermeiden bzw. zu lindern. Grundsätzlich besteht die Traumatherapie aus 4 Phasen (Stabilisierung, Ressourcenförderung, Traumabearbeitung, Traumaintegration). Vor Beginn einer Traumatherapie muss sichergestellt sein, dass es nicht zu einer erneuten Traumatisierung durch einen Täterkontakt kommt.

Ansprechperson: Jürgen Fais


Informationsprospekt Resilienzfeld Mensch

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