Digitale Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsfeld


Erkennen – einschätzen – professionell handeln

 

Digitale Kommunikation ist längst selbstverständlicher Bestandteil des beruflichen Alltags. Zugleich verlagern sich Grenzverletzungen, Belästigungen und Bedrohungen zunehmend in den digitalen Raum. Wiederholte private Kontaktaufnahmen, Cyberstalking, beleidigende oder bedrohliche Nachrichten, Fake-Profile oder Doxxing stellen Mitarbeitende und Teams vor neue Herausforderungen, insbesondere dort, wo die Grenzen zwischen beruflichem und privatem Raum zunehmend verschwimmen.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen über Erscheinungsformen und Dynamiken digitaler Gewalt und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten für den beruflichen Alltag auf. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, kritische Entwicklungen einzuordnen und Risiken angemessen einzuschätzen. Im Mittelpunkt steht ein professioneller Umgang mit schwierigen oder bedrohlichen Situationen, der Klarheit und Besonnenheit mit der notwendigen Handlungssicherheit verbindet.

Dabei geht es sowohl um den angemessenen Umgang mit konkreten Vorfällen als auch um eine klare und respektvolle Grenzsetzung. Zugleich werden die Verantwortung von Teams und Organisationen sowie Möglichkeiten der Unterstützung und Dokumentation berücksichtigt.

Praxisnahe Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Reflexion ermöglichen es, unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten zu erproben und konkrete Strategien für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.

Zielgruppen: Mitarbeitende und Teams aus psychosozialen Einrichtungen, dem Gesundheitswesen, öffentlichen Institutionen und der freien Wirtschaft.

 

Leitung: Jürgen Fais